Coronavirus: 750 Österreicher vom Ausland heimgeholt

Rund 750 wegen der Coronavirus-Pandemie im Ausland gestrandete Österreicher sind am Mittwoch nach Wien geflogen worden.

600 Personen kamen „in Zusammenarbeit mit Austrian Airlines und Lauda Motion aus Gran Canaria, Teneriffa und Ägypten“, sagte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Abend. Rund 150 Touristen kehrten in Kooperation mit anderen Staaten aus Amsterdam, Moskau und Kiew zurück.

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„Nach den zwei Rückholflügen aus Marokko konnten heute Österreicherinnen und Österreicher aus sechs weiteren Destinationen nach Österreich zurückgebracht werden“, betonte der Minister.

Weitere Flüge „werden in den kommenden Tagen folgen“. Mit dem zweiten Tag der großen Rückholaktion seien damit insgesamt bisher mehr als 1.300 Personen nach Österreich gebracht worden.

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Insgesamt saßen zumindest 47.000 heimische Urlauber in mehr als 100 Ländern der Welt fest. Reisende, die sich aktuell in Großbritannien, den Niederlanden, Russland und der Ukraine aufhalten, wurden vom Außenministerium aufgefordert, umgehend diese Länder zu verlassen und die private Heimreise anzutreten. Flüge aus diesen Staaten bekommen ab Mittwoch keine Landeerlaubnis mehr. Den davon Betroffenen wurde angeraten, auf andere Flughäfen auf dem europäischen Festland auszuweichen und von dort – so noch möglich – einen Anschlussflug nach Österreich zu buchen.

Verschärfen könnte sich auch die Situation für Urlauber in der Türkei. Das Außenministerium warnte, dass Direktflüge aus der Türkei nach Österreich in Kürze ausgesetzt werden. Touristen wurde daher dringend nahe gelegt, nicht länger zuzuwarten, den Urlaub vorzeitig abzubrechen und mit dem nächstmöglichen Flug auszureisen.

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Auch die niederösterreichischen Magier Thommy Ten & Amelie van Tass saßen im Ausland fest, teilten sie am Abend in einer Aussendung mit. Sie hofften auf eine baldige Heimkehr aus den USA. „Am 13. März haben wir in Arizona noch zwei Shows gespielt. Parallel dazu wurden jedoch alle anderen Shows hier in den USA und Kanada abgesagt“, berichteten die beiden. „Wir befinden uns noch in Los Angeles und suchen seit Tagen nach passenden Flugverbindungen.“

Unterdessen wird vor allem in deutschen Medien Kritik an den ägyptischen Behörden immer lauter, die noch am vergangenen Wochenende scharenweise Touristen an die vor allem im Frühjahr beliebten Feriendestinationen am Roten Meer gelassen hatten. Dabei war bereits am 8. März ein deutscher Tourist – ein knapp 60 Jahre alter Feuerwehrmann – an Covid-19 in einem Krankenhaus in Ägypten gestorben. Nach einem Aufenthalt in Luxor hatte der Mann in seinem Hotelzimmer in Hurghada plötzlich hohes Fieber bekommen.

Den ägyptischen Behörden wird vorgeworfen, die Infektionszahlen mit SARS-CoV-2 zu schönen. Offiziell gelten ein paar 100 Personen als erkrankt. Isaac Bogoch – ein Wissenschafter an der Universität Toronto – vermutete allerdings unlängst in einem Aufsatz für die Fachzeitschrift „Lancet Infectious Diseases“, bis zu 19.000 Menschen könnten in Ägypten infiziert sein, wie die „Deutsche Welle“ berichtete.

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