Coronavirus: Menschen kochen zu Hause, wenig Bestellungen bei Mjam

Obwohl alle Lokale und Restaurants geschlossen bleiben müssen, ist den Österreichern derzeit nicht danach, Essen online zu bestellen.

„Viele sind zu Hause im Homeoffice, haben Zeit zu kochen und haben die Supermärkte leer geräumt“, sagte Artur Schreiber, Österreich-Chef der Essensbestellplattform Mjam, im APA-Gespräch.

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Es sei auf keinen Fall so, dass die Bestellungen durch die Decke gehen, wie man es vielleicht vermuten würde, so Schreiber. Der Essenszusteller hatte vor der Coronavirus-Krise 2.800 Restaurants in Österreich an sein System angeschlossen. Wie viele es jetzt noch sind, könne er nicht beantworten. „Jedes Restaurant bewertet seine Lage jeden Tag neu.“

Einige findige Gastronomen suchen derzeit nach Lösungen, um das Essen zumindest zuzustellen, wenn sie schon keine Gäste im Lokal bewirten dürfen. Mjam verzeichnete vor allem von solchen zuletzt Zulauf. Manche Wirte würden selbst Fahrer organisieren.

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„Jeder versucht irgendwie zu überleben“, sagte Schreiber. Es sei für die Restaurants eine dramatische Situation. Viele seien noch weit davon entfernt, genug Bestellungen zu verzeichnen, dass sie davon überleben können.

Mjam ist einerseits eine Online-Bestellplattform, die zwischen Kunden und Restaurants vermittelt, andererseits stellt die Firma mit ihrer Radflotte auch zu. Vor Corona fuhren in ganz Österreich fast 1.000 Radkuriere für Mjam. Derzeit sind es deutlich weniger. Die Zusteller sind angehalten, bestellte Speisen nur noch mit einem Sicherheitsabstand von zwei Metern vor der Wohnungstür abzustellen, statt diese den Kunden direkt zu übergeben.

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