Coronavirus: Nächsten 4 Wochen entscheidend

Gesundheitsminister Anschober: Zahl der Infektionen steigt weiterhin viel zu stark

In den Einkaufszentren wird es noch längere Zeit so ruhig bleiben.
In den Einkaufszentren wird es noch längere Zeit so ruhig bleiben. © APA/Scheriau

1016 Österreicher waren am Montag (Stand: 15 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert — 210 waren es in Oberösterreich.

Drei Menschen sind bereits an Covid-19 gestorben, sechs wieder genesen. Derzeit werden zwölf Erkrankte intensivmedizinisch behandelt, 107 sind in stationärer Behandlung.

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Die nächsten vier Wochen werden über die Bewältigung der Corona-Krise entscheiden, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Montag. Schon bis Ende der Woche sollte sich zeigen, wie stark die gesetzten Maßnahmen zur Absenkung des deutlich steigenden Trends bei den Erkrankungen führen.

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Kaum Ältere betroffen

In den vergangenen sieben Tagen nahmen die Fallzahlen täglich im Durchschnitt um 36 Prozent zu. Von Sonntag auf Montag (jeweils Stand 8 Uhr) wurde hingegen ein Anstieg um 20 Prozent von 800 auf 959 registriert. Die Altersverteilung der bisher bestätigten Fälle zeigt: Die Erkrankten sind im Schnitt relativ jung. Nur 130 Betroffene sind laut Gesundheitsministerium älter als 64, weitere 134 zwischen 55 und 64 Jahre, alle anderen jünger. Die bisherigen Krankheitsverläufe seien relativ ermutigend: Bei weit über 85 Prozent verläuft die Krankheit bisher milde, sie befinden sich in Heimquarantäne.

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Aber: „Die Zahl der Coronavirus-Fälle steigt weiterhin von Tag für Tag viel zu stark an“, warnte Anschober und appellierte an alle, die gesetzten Sicherheitsmaßnahmen auch einzuhalten.

Bei dem letzten Corona-Todesopfer handelt es sich um eine 1944 geborene Steirerin. Sie starb in der Nacht an einem Multiorganversagen. Die Frau hatte an Vorerkrankungen – Niereninsuffizienz und Diabetes – gelitten, hieß es seitens der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes). Sie war am Freitag aus einem Altersheim in Hartberg ins Krankenhaus eingeliefert worden.

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