Schlepper nach Unfall mit drei Toten im Burgenland angeklagt

30-Jährigem wird fahrlässige Tötung vorgeworfen © APA/THOMAS LENGER/MONATSREVUE/THOMAS LENGER/MONATSREVUE

Der Schlepper, der Mitte August auf der Nordostautobahn (A6) beim Grenzübergang Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) einen schweren Unfall mit drei toten und 17 verletzten Flüchtlingen verursacht haben soll, wird angeklagt.

Dem 30-jährigen Russen werden Schlepperei, fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt am Donnerstag auf APA-Anfrage mit.

Der Mann war vor einer Polizeikontrolle geflüchtet, wobei sich sein überfüllter Kastenwagen, in dem sich 20 Flüchtlinge befanden, aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit überschlug. Drei Migranten – ein Ägypter, ein Syrer und eine Türkin – starben noch an der Unfallstelle.

Die 17 anderen wurden verletzt, darunter auch die beiden Söhne (sieben und zehn Jahre alt) und der Mann der verstorbenen Türkin. Über den Schlepper wurde Untersuchungshaft verhängt, er war zum Unfallgeschehen geständig. Nun wird er sich vor Gericht verantworten müssen.

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