Vier „Lion“ des Bundesheers heben zur ersten Winterübung ab

14 Hubschrauber der Luftstreitkräfte gehen vom 12. bis 23 Februar in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark und Tirol in die Luft. Erstmals im Einsatz befindet sich auch der neue Hubschrauber AW169 „Lion“.
14 Hubschrauber der Luftstreitkräfte gehen vom 12. bis 23 Februar in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark und Tirol in die Luft. Erstmals im Einsatz befindet sich auch der neue Hubschrauber AW169 „Lion“. © Christoph Graif

Vom 12. bis 23. Februar 2024 führen die österreichischen Luftstreitkräfte den Hochgebirgslandelehrgang Winter, vom Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg in Aigen im Ennstal aus, durch. Das Training mit bis zu 14 Hubschraubern findet in den Bundesländern Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark und Tirol statt.

Erstmals im Einsatz befindet sich der neue Hubschrauber AW169 „Lion“. Vier Stück des Typs, der mit Jahresanfang 2024 den Regelbetrieb in Österreich aufgenommen hat, werden bei der allgemeinen Ausbildung eingesetzt.

Erkundung von Landeplätzen

Geübt werden u. a. Starts und Landungen mit Hubschraubern auch in großen Höhen sowie Flüge unter erschwerten Bedingungen. Die Schwerpunkte für den „Lion“ liegen in der Erprobung der Schneekufen sowie dem Erfliegen realer Leistungsparameter und der Erkundung von geeigneten Landeplätzen.

„Diese Ausbildung ist ein zentraler und unverzichtbarer Teil zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft unserer Luftstreitkräfte. Mit der erstmaligen Teilnahme unseres neuen Hubschraubers AW169 ist ein weiterer Meilenstein innerhalb dieses Projektes erreicht“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Flüge auch im Gelände der Nationalparks

Es ist wesentlich, die Leistungsparameter und Flugeigenschaften der jeweiligen Hubschraubertypen in großen Höhen kennenzulernen sowie physische und psychische Belastungen beim Hochgebirgsflug real zu spüren und die entsprechenden Gegenmaßnahmen zur Erhaltung der Flugsicherheit anzuwenden.

Da Naturkatastrophen oder Unglücksfälle keine Grenzen kennen, wird auch im Gelände der Nationalparks geflogen. Detaillierte Kenntnisse der geographischen und topographischen Verhältnisse im Hochgebirge sind für die militärische Transportdurchführung unumgänglich. Diese Ausbildungsziele ohne Einsatzdruck zu trainieren, ist für die Luftstreitkräfte unverzichtbar, um bei einem Einsatzfall bei Tag und Nacht alle geforderten Anforderungen erfüllen zu können.

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