Achtung, gefährliches Spielzeug

Auf CE-Zeichen, Warnhinweise und Alterslimits achten

Spielsachen gehören zu den Dauerbrennern auf den Wunschlisten von Kindern. Einen Monat vor Weihnachten besuchte Konsumentenschutz-Landesrat Stefan Kaineder den Linzer AGES-Standort, in dem auch Kinderspielsachen geprüft werden.

Die Untersuchungen zeigen, dass die meisten Produkte zwar sicher sind, aber es immer wieder auch gesundheitsschädliche Produkte auf dem Markt gibt. Bei Schwerpunktaktionen liegt die Beanstandungsquote um die 40 Prozent (2019: 43,2 %, 2020: 39,6 %, 2021: 42,7 %).

Häufige Problemzonen sind leicht lösbare Kleinteile (Erstickungsgefahr für Kleinkinder), zu laute Spielzeughandys oder zu stark schießende Kunststoff-Pistolen. Auch technische Mängel bei Fahrzeugen wie Scootern werden festgestellt. Spielsachen und Kinderkostüme dürfen auch nicht leicht entflammbar sein und nicht zur Strangulierungsgefahr werden.

Achtung vor Billigware

Der Einsatz von verbotenen Weichmachern, die oft in Köpfen von Spielzeugpuppen oder aufblasbarem Wasserspielzeug enthalten sind, werden beanstandet. Besondere Vorsicht sei beim Kauf von Billigspielzeug auf Jahrmärkten, Messen und Kirtagen geboten.

„Spielsachen und Geschenke sollen eine Freude machen. Ich möchte das Bewusstsein schärfen, dass damit auch ein Sicherheitsrisiko verbunden sein kann“, betonte Kain- eder. Er empfiehlt nur Spielzeug mit CE-Zeichen zu kaufen, auf die Warnhinweise, Gebrauchsanleitungen, Altersempfehlungen zu achten.

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