AUVA sucht neuen Ärztlichen Direktor für Linzer UKH

Bewerbungsfrist für Nachfolge von Primar Klaus Katzensteiner endet am 31. März

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Zehn Jahre nach seiner Bestellung zum Ärztlichen Direktor am Linzer Unfallkrankenhaus (UKH) wird der Unfallchirurg Klaus Katzensteiner gegen Jahresende 2024 in Pension gehen. Der Spitalsträger, die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), hat den Leitungsposten mittlerweile ausgeschrieben. Der oder die Nachfolgerin des 64-Jährigen soll seinen Dienst mit 1. Dezember antreten, wobei die Bewerbungsfrist noch bis zum 31. März läuft, heißt es auf VOLKSBLATT-Anfrage aus der Presseabteilung in Wien.

Zur Zahl der bisher eingelangten Bewerbungen wollte man in der AUVA-Zentrale keine Angaben machen. Insider gehen nicht nur von mehreren Interessenten aus ganz Österreich, sondern vor allem auch aus Deutschland aus. Der Notfallmediziner Katzensteiner hatte sich im Frühjahr 2014 als hausinterner Kandidat gegen zwölf hochkarätige Mitbewerber aus dem In- und Ausland durchgesetzt. Er fungierte bereits seit Oktober 2013 als interimistischer Leiter des UKH, nachdem sein Vorgänger, Primar Albert Kröpfl, fristlos entlassen wurde.

Im Unfallkrankenhaus werden im Wesentlichen die Opfer von Unfällen, vor allem von Arbeitsunfällen behandelt. Wie aus dem Jahresbericht 2021 hervorgeht, beträgt die Bettenanzahl 145, rund 400 Mitarbeiter werden beschäftigt. Stationär wurde 5518 Patienten versorgt, ambulant waren es 45.231.

Von Heinz Wernitznig

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