Bluttat von Ternberg: Am 24. April startet Prozess

In dieser Straße trug sich die Bluttat zu © APA/FOTOKERSCHI.AT/MADER/FOTOKERSCHI.AT/MADER

Eine Aufsehen erregende Bluttat wird am 24. April am Landesgericht Steyr verhandelt. Ein 35-Jähriger muss sich wegen Mordes an einer rumänischen Prostituieren sowie Störung der Totenruhe verantworten.

Der Angeklagte bestellte die 23-jährige Escort-Dame am Abend des 24. September 2022 nach Ternberg (Bezirk Steyr-Land), wo in seiner Wohnung ein Streit über die Bezahlung eskalierte.

Laut Staatsanwaltschaft gestand der 35-Jährige gegenüber der Polizei, die junge Frau geschlagen zu haben, einen Vorsatz bestritt er jedoch.

Täter zurechnungsfähig

Der Ternberger, bei dem eine leichte Alkoholisierung festgestellt worden war, war laut psychiatrischem Gutachten zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig. Laut Obduktion starb die Rumänin an eingeatmetem Erbrochenen und Blut.

„Der Prozess ist für zwei Tage angesetzt, im Fall der Verurteilung drohen dem Angeklagten 20 Jahre bzw. lebenslange Haft“, erläutert Gerichtssprecherin Christina Forstner.

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