Freiwillige retten Leben

OÖRK-Präsident Aichinger fordert ein gesellschaftliches Umdenken ein

Mit Zivilcourage, Mut und Menschlichkeit stärken Freiwillige den Zusammenhalt. Jürgen Farthofer und Lisa Pointner engagieren sich seit vielen Jahren im Rettungsdienst an der Ortsstelle Grünburg.
Mit Zivilcourage, Mut und Menschlichkeit stärken Freiwillige den Zusammenhalt. Jürgen Farthofer und Lisa Pointner engagieren sich seit vielen Jahren im Rettungsdienst an der Ortsstelle Grünburg. © OÖRK/Kirchdorf

„Dank des unermüdlichen Engagements Freiwilliger können wir Krisen bestmöglich bewältigen“, betont Oberösterreichs Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger anlässlich des Welttags der Freiwilligkeit am 5. Dezember.

Freiwilliges Engagement ist unbezahlbar

Der Wert ihres Engagements ist unbezahlbar: „Um flächendeckende Hilfe sicherzustellen, braucht es ein Umdenken. Entscheidungsträger sind angehalten, Stellenwert und Anerkennung für freiwilliges Engagement weiter zu stärken. Die Politik ist gefordert, Freiräume zu schaffen, in denen sich die Zivilgesellschaft weiter entfalten kann.“

Passiert ein Notfall und brauchen Menschen Hilfe, dann sind Rotkreuz-Teams zur Stelle – unter ihnen sind Jürgen Farthofer und Lisa Pointner. Auch kürzlich, als bei den freiwilligen Rettungssanitätern der Ortsstelle Grünburg der Einsatzpager anschlug. Herzstillstand in Leonstein! Der Verkaufsangestellte und seine Kollegin schnappten sich ihre roten Jacken und starteten das Rettungsauto.

„Als wir am Einsatzort ankamen, lag ein älterer Herr am Boden. Er zeigte keine Lebenszeichen und atmete nicht mehr“, schilderten sie. Aber Angehörige und andere Personen leisteten bereits erste Hilfe und waren damit ein „entscheidendes Glied in der funktionierenden Rettungskette“.

Gemeinsam mit dem ebenfalls alarmierten Rettungshubschrauber-Team sowie einer Notärztin – wurde der Mann ins Leben zurückgeholt. Nach einem Tag im Tiefschlaf im Klinikum Wels wurde der Patient nach Steyr überstellt, kurze Zeit später durfte er das Spital wieder verlassen.

„Dass ihr immer zur Stelle seid und damit viele Leben rettet, ist nicht selbstverständlich“, bedanken sich der Gerettete und seine Familie stellvertretend bei Farthofer und Pointner bei allen freiwilligen Rotkreuz-Mitarbeitern.

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