„Gelöschter Mülleimer-Brand“ kletterte bis knapp zum Dachstuhl

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Ein Mülleimer-Brand in Straßham konnte am Sonntag zwar rasch von den Bewohnern gelöscht werden, richtete in der Folge aber doch mehr Schaden an.

Eine Nachbarin berichtete den Einsatzkräften, dass ihr Hund schon kurze Zeit später ungewöhnlich nervös war und auch nicht zu bellen aufhörte. Daher ließ sie das Tier nach draußen, wobei sie dann auf ein Knistern in der Hausfassade aufmerksam wurde. Dies war der Anlass, doch die Feuerwehr zur Kontrolle beizuziehen. Zunächst rückte nur ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Alkoven aus.

„Bei unserem Eintreffen wurde eine leichte Rauchentwicklung im Carport und im Dachbereich des Hauses festgestellt. Weiters war starker Brandgeruch am Dachboden wahrnehmbar“, berichtete Einsatzleiter Sandro Hicka die Ausgangslage. „Bei der Kontrolle mit einer Wärmebildkamera wurden erhöhte Wärmeanzeichen in der Fassade festgestellt.“ Vorsorglich ließ der Einsatzleiter noch weitere Kräfte der Feuerwehr Alkoven nachholen. Ebenso wurde der Rettungsdienst nachalarmiert, da eine Person bei den Löscharbeiten am Mülleimer, von dem kaum etwas übriggeblieben war, Brandverletzungen erlitten hatte.

Ausbreitung im Vollwärmeschutz

Seitens der Feuerwehr wurden am Mülleimer nach Nachlöscharbeiten vorgenommen. Um 11.51 Uhr war der Brand unter Kontrolle, die Fassade an zwei Stellen mithilfe eines Halligan-Tools geöffnet und Nachlöscharbeiten vorgenommen, bis keine weiteren Gefahrenquellen mehr auszumachen waren. Der Einsatz wurde um 12.37 Uhr beendet, der Besitzer aber informiert, den Vollwärmeschutz die nächsten Stunden regelmäßig im Auge zu behalten.

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