Internetbetrüger machten fette Beute

Verliebter verlor 55.000, Hacker-Schmäh kostete Angestellten 48.500 Euro

Immer wieder fallen gutgläubige Menschen auf gefinkelte Internetbetrüger herein. So auch ein 50-Jähriger aus Peuerbach (Bez. Grieskirchen), der auf einer Dating-Plattform das private Glück suchte.

Nachdem der Mann Ende April eine Frau kennengelernt hatte, mit der er auch über eine rumänische Telefonnummer chattete, spielte sie ihm immer wieder Schicksalsschläge vor und verleitete den 50-Jährigen zu 22 Zahlungen im Gesamtwert von 55.000 Euro auf ein litauisches Konto.

Nachdem er schließlich die Zahlungen einstellte und die Frau nicht zu einem Treffen kam, erstattete er Anzeige.

Falscher Experte

In Riedau (Bez. Braunau) kontaktierte ein Unbekannter am 16. November telefonisch einen 28-Jährigen im Home-Office. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter einer Computerfirma aus und sprach Englisch mit indischem Akzent.

Er gab vor, dass auf dem Notebook des Innviertlers ein Sicherheitszertifikat des Betriebssystems abgelaufen sei, Hacker aktiv seien. Der Täter gaukelte zudem vor, durch Scheinüberweisungen diese in eine Falle locken zu können.

Auf diese Weise wurde der 28-Jährige zu Überweisungen von 75.000 Euro verleitet. Als er seine Bank kontaktierte, flog der Betrug auf. Der Bankmitarbeiter konnte 16.500 Euro zurückbuchen.

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