Mit 4,5 Promille Brand verursacht

Glimmende Zigarette hatte Feuer in Linzer Mehrparteienhaus ausgelöst — 58-Jähriger trotz Unzurechnungsfähigkeit verurteilt

Weil er vor einem Jahr mit 4,5 Promille intus einen Brand in einem Mehrparteienhaus an der Linzer Schörgenhubstraße verursacht hatte, musste sich am Montag ein Bewohner am Bezirksgericht Linz verantworten.

Der 58-Jährige war zwar laut psychiatrischem Gutachten zum Tatzeitpunkt aufgrund einer Alkoholvergiftung nicht zurechnungsfähig. Er wurde aber trotzdem wegen Begehung einer mit Strafe bedrohten Handlung im Zustand voller Berauschung angeklagt.

Der Bewohner wurde schuldig gesprochen und fasste drei Monate bedingte Haft aus. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der Brand in dem Hochhaus hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr zur Folge. Dutzende Bewohner mussten ins Freie gebracht und vorübergehend in Bussen untergebracht werden. Es gab mehrere verletzte Personen. Mehrere Wohnungen und ein Großteil der Dachfläche wurden zerstört.

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