Nicht fristgerecht abgeholte Fundgegenstände werden gespendet

Gehstöcke und Kinderfahrräder aus Linz kommen Menschen in der Ukraine zugute

Wegweiser, Fundbro

Seit Ausbruch des Ukraine-Krieges unterstützt die Stadt Linz Hilfsangebote, die der Bevölkerung im Kriegsgebiet zugutekommen. Die Stadt half u. a. mit monetären Transfers und Hilfsgütern.

Die nächste Spende ermöglicht sie nun gemeinsam mit Kiwanis Österreich. Konkret stellt die oö. Landeshauptstadt 30 Gehhilfen – Gehstöcke und Krücken – sowie fünf Kinderfahrräder aus dem Fundus der verfallenen Fundgegenstände zur Verfügung.

„In Kriegsgebieten besteht kontinuierlicher Bedarf an Sachspenden, besonders für ältere Menschen und Kinder. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Stadt Linz Fundgegenstände an gemeinnützige Organisationen spenden, dies wird jeweils individuell überprüft.

Ein Teil von verloren gegangenen und nicht mehr aus dem Fundbüro abgeholten Gegenständen unterstützt so Menschen in schwierigen Situationen“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.

„Die Sachspenden erreichen Menschen da, wo diese dringend benötigt werden. Die Initiative von Kiwanis Österreich sammelt Hilfsgüter, die überwiegend Kinderprojekten, Kliniken und Seniorenheimen zugutekommen. Mit den Gütern können wir die leidgeprüften Menschen punktgenau unterstützen und zumindest mit dem Nötigsten zur Seite stehen“, sagt der für Städtepartnerschaften zuständige Sicherheitsstadtrat Michael Raml.

Im Linzer Fundbüro wurden im Vorjahr fast 12.000 Fundgegenstände abgegeben, von denen rund 45 Prozent wieder an ihre Besitzer zurückgegeben werden konnten. Knapp 5.000 Sachen wurden abgeholt. 7.000 Gegenstände warten aber noch auf ihren Besitzer.

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