Winterdienst steht in Startlöchern

107 Silos sind im Sommer mit 350 Tonnen Auftausalz gefüllt worden

Obwohl es das aktuelle Wetter nicht glauben lässt: Der Winter steht vor der Tür. In OÖ sind die 550 Winterdienstmitarbeiter in den 31 Straßenmeistereien für einen Wintereinbruch gerüstet.

Das Auftausalz wurde bereits im Sommer eingelagert. In 107 Silos bzw. fünf Lagerhallen befinden sich rund 33.200 Tonnen Streusalz. Engpässe sind durch automatische Nachbestellungen nahezu ausgeschlossen, wie Infrastruktur-LR Günther Steinkellner sagt.

Ein hochentwickeltes Silomanagementsystem steuert und überwacht alle Befüllungen und Entnahmen. Sobald der Füllstand im Silo um 30 Tonnen abgesunken ist, wird automatisch nachbestellt — heuer bei den Salinen und der Südwestdeutschen Salzwerke AG. Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt bei etwa 350 Tonnen.

Technik meldet Glätte

Den Koordinatoren in den Straßenmeistereien steht modernste Prognosetechnik zur Verfügung: Ein Online-Wetterprognose-Tool mit stündlich aktualisierten Wetterprognosen, Satellitenbilder, 110 Glättefrühwarnmessstellen, 283 Straßen- kameras an 129 Standorten und Wetterradarkarten sorgen für eine umfangreiche Informationsgrundlage.

Lenkern rät Steinkellner, sich an die Straßenverhältnisse anzupassen, denn: „Auch hinter unseren Räumdiensten fällt weiterhin Schnee, und Salz kann nur Schneemengen bis maximal einen Zentimeter Höhe tauen.“

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