Wirbel um Schanigarten-Gebühr: Alte Verträge bleiben bestehen

Steyr hatte Erhöhung angekündigt — Diese gilt aber nur für neue Verträge

Hauptplatz in Steyr, Obersterreich

Groß war die Empörung der Steyrer Gastwirte, denen jüngst eine Vorschreibung des Magistrates ins Haus flatterte: Darin war eine saftige Erhöhung der Schanigartengebühren angeführt.

Und zwar von 4,60 auf 6,90 Euro pro Quadratmeter am Stadtplatz, Enge Gasse, Grünmarkt und Pfarrplatz, bzw. von 3,30 auf 4,95 Euro im restlichen Stadtgebiet.

Nun rudert die Stadt zurück, bzw. gesteht einen Fehler ein. Der neue Tarif gelte nur für neue Verträge, wurde am Dienstag in einer Presseaussendung betont: „Leider haben auch jene Schanigartenbetreiber, die einen aufrechten Vertrag mit der Stadt Steyr haben, Vorschreibungen mit dem neuen Tarif erhalten. Die betroffenen Wirte wurden heute von der zuständigen Magistratsabteilung darüber informiert, dass sie diese Vorschreibungen als gegenstandslos betrachten können und sie in Kürze eine neue Vorschreibung mit dem indexangepassten alten Tarif erhalten“, hieß es darin.

Der Gemeinderat hatte im Dezember 2023 die Gebührenerhöhung für Schanigärten mit großer Mehrheit beschlossen — für jene im Zentrum um 2,30 Euro pro Quadratmeter, auf allen übrigen Flächen um 1,65 Euro. Alle neuen Verträge werden nun auf Basis der Tarifordnung vom Dezember 2023 abgeschlossen.

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