Cinderella und der Startänzer

Musiktheater: Mei Hong Lin erzählt in „Cinderella“ den großen Traum vom Tanzen

Lara Almonem tanzt die junge Cinderella
Lara Almonem tanzt die junge Cinderella © Robert Josipovic

19 Tänzer, Choreografin und Regisseurin Mei Hong Lin holen „Aschenputtel“ im Linzer Musiktheater ins Heute ohne auf den Zauber des Märchens zu verzichten. Am 29. Februar (19.30 Uhr) wartet mit „Cinderella“ ein Tanzabend von Mei Hong Lin, Fassung von Daryl Griffith, mit Musik von Sergej Prokofjew im Großen Saal auf das Publikum. „In diesem Stück ist sehr viel Mei Hong Lin drin, ich wollte schon als Kind tanzen“, betont die gebürtige Taiwanesin. „Bei mir ist die Fee auch die Mutter, in meinem Leben ist meine Mutter wie ein Schutzengel, alles Positive in mir kommt von ihr.“

Cinderella träumt vom Tanzen, die ganze Stadt sehnt das Gastspiel einer Tanztruppe herbei, der Superstar tanzt den Prinzen. Cinderella kommt zu spät zur Show und beginnt, auf der leeren Bühne zu tanzen. Der „Prinz“ sieht sie, doch er weiß nicht, wer sie ist. Er geht auf Tournee, nach Jahren trifft er sie wieder, bei einer großen Audition, zu der auch Cinderella kommt. Sie werden ein Paar. „Nicht aufhören zu träumen und mutig zu sein“, das will die Tanzdirektorin vermitteln.

Eingefasst ist die Handlung in Jahreszeiten, die das Erwachsenwerden von Cinderella symbolisieren. Musikalisch ist das zweistündige Stück (inklusive Pause), bei dem sich Mei Hong Lin auch Kinder unter den Zuschauern erhofft, in Nummern unterteilt. Die musikalische Leitung hat Marc Reibel inne, für die Bühne zeichnet Dirk Hofacker verantwortlich: „Die Traumwelt beginnt aus dem Dunklen heraus, und plötzlich ist da Licht“. Es wird eine funkelnde Kutsche geben, für die Stieffamilie nahm er Anleihen beim Mangastil, Cinderella hat etwas Pures. So mancher Tanzschuh lässt aber noch auf sich warten: das Coronavirus verzögert Lieferungen.

Weitere Termine, März: 4., 15., 21., 28.; Karten-Tel.: 0732/7611401

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