CO-Vergiftung: Hilfe kam für Seniorin gerade noch rechtzeitig

73-Jährige fühlte sich schlecht und alarmierte ihre Freundin

Eine Freundin, die Rufhilfe und Sanitäter mit CO-Meldern haben einer 73-Jährigen in Geretsberg (Bezirk Braunau) womöglich das Leben gerettet. Vermutlich aus einer defekten Gasheizung war am Sonntag unbemerkt Kohlenmonoxid ausgetreten.

Weil es der Seniorin nicht gut ging, rief sie mehrmals eine Freundin (37) aus Hochburg-Ach an, um ihr zu klagen, dass es ihr immer schlechter gehe. Die 37-Jährige setzte sich daraufhin in ihr Auto und fuhr zum Haus der 73-Jährigen. Aufgrund ihres schlechten Zustandes drückte sie sofort den Knopf für die Rotkreuz-Rufhilfe.

Melder schlug an

Als die Sanitäter vor Ort eintrafen, löste relativ schnell deren mitgeführter CO-Warner aus. Das Gerät zeigte eine hohe Konzentration des Gases an. Sie Sanis reagierten geistesgegenwärtig, öffneten sofort alle Fenster und evakuierten die beiden Frauen ins Freie.

Feuerwehrleute überprüften im Anschluss noch mehrmals mit ihren CO-Messgeräten das Haus, jedoch konnte nur noch eine geringe Menge des Gases festgestellt werden. Als mögliche Austrittsursache wird ein technischer Defekt der Gasheizung angenommen.

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