Comeback mit „Zusatzgewicht“

Erster Wettkampf 2021 von Karate-Ass Bettina Plank ist ein besonderer

Bettina Plank (l.) gibt für das große Ziel Olympia Vollgas — der Weg bis Tokio ist aber noch lang.
Bettina Plank (l.) gibt für das große Ziel Olympia Vollgas — der Weg bis Tokio ist aber noch lang. © vo/Roth

„Die Vorfreude ist riesig, zehn Monate sind lang“ — nach einer Corona-bedingt gefühlt ewigen Wettkampfpause misst sich Bettina Plank am Sonntag in Caorle endlich wieder mit der Karate-Welt-Elite.

Harter Kampf um Olympia

Für das Einladungsturnier der italienischen Weltmeisterin Sara Cardin hat Plank zwei Kilo (aktuelles Kampfgewicht 52) zugelegt —aus gutem Grund. Denn wie bei Olympia ist auch bei diesem Event „ihre“ Klasse bis 50 kg mit jener bis 55 kg zusammengelegt. „Ich muss das jetzt ausprobieren, wie es mir damit im Wettkampf geht“, erklärte Plank, auf die teilweise völlig neue Gegnerinnen warten.

Für die reguläre Wettkampf-Saison, die am 19. Februar in Lissabon beginnt, muss die 28-Jährige wieder abnehmen. Sportlich muss die Karate-do-Wels-Athletin bis April in Topform sein. Denn beim Premier-League-Turnier in Rabat und der EM im Mai in Porec geht es um Punkte fürs Olympia-Ranking. Derzeit fehlen Plank rund 1200 Zähler auf einen der begehrten Fixplätze. Der Druck ist hoch, denn bei der Kontinental-Meisterschaft hat sie Silber zu verteidigen.

Die letzten drei der nur zehn Tickets je Gewichtsklasse werden dann beim Quali-Turnier in Paris vergeben.

Ob Plank auch bei Olympia mit „Übergewicht“ antreten würde, hängt nicht zuletzt von den Erfahrungen am Wochenende ab.

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Aber bis Tokio ist es noch ein steiniger Weg…

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