„Comeback“ nach Corona-Pause: Gabalier in Mörbisch

Gabalier beschwor in Mörbisch „Lebensfreude und Geselligkeit“ © APA/TOBIAS STEINMAURER

Dort, wo sonst der König von Siam thront, tanzte für einen Abend der selbst ernannte „Volks Rock’n’Roller“: Andreas Gabalier hat am Freitag auf der Seebühne in Mörbisch sein „Comeback“ nach – wie er sagt – dreijähriger Corona-Pause gegeben. Mit altbekannten Hits und Songs vom neuen Album beschwor der Musiker „Lebensfreude und Geselligkeit“ nach zweieinhalb Jahren Pandemie – und brachte Bierzelt-Stimmung auf die Musicalbühne.

Lange habe er auf die großen Shows gewartet, betonte Gabalier immer wieder. Dabei hätte er das nicht einmal erwähnen müssen: Schon bevor er überhaupt das erste Wort gesprochen und den ersten Ton gesungen hatte, stand er minutenlang auf der Bühne und genoss den Applaus. Entsprechend spielfreudig und energiegeladen präsentierte sich der Musiker das ganze Konzert über – und bewies einmal mehr: Stimmung machen kann er. Von der ersten Minute an bis zum Ende zeigte sich das Publikum textsicher, tanzfreudig und angetan.

Das alles dominierende Thema des Abends war die Corona-Krise, deren Ende der Musiker heraufbeschwor. Vorbei sein solle der „Hokus Pokus“, rief er in die Menge. Das „alte Leben“ werde wieder neu an Fahrt aufnehmen. Ein „Wiedersehen“ sei das Konzert nach den Monaten und Jahren des Abstands. Feiern wollte Gabalier das mit einem „Hitfeuerwerk aus alten Songs und ein paar neuen“, was ihm streckenweise durchaus gelang.

Auch dass vor der Seebühne doch einige Reihen leer blieben, erklärte sich Gabalier mit Corona: „Scheinbar sind diese Coronazahlen wirklich so, dass Leute zuhause bleiben.“ Wenn es einmal nicht um die Pandemie ging, dann um Dirndln und Lederhosen oder Geselligkeit. Inhaltlich hätte da etwas mehr Abwechslung gut getan.

Für Stimmung sorgte Gabalier mit „Volks Rock’n’Roller“, „I sing a Liad für di“ und „Hulapalu“. Vom neuen Album gab es „Bügel dein Dirndl gscheit auf“, „Südtirol“ und „The Ram Sam Song“, eine Schlagerversion des Kinderliedes „A Ram Sam Sam“, zu hören. Still wurde es kurz vor Ende bei „Amoi seg ma uns wieder“, das mit Lichtermeer und Cello-Begleitung zu berühren wusste. Gleich danach ging es mit „Jede Zeit und jeder Held hat seine Wunden“ aber wieder in typischer Gabalier-Manier ins Finale.

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Für Fans lieferte der Musiker auf der Seebühne eine gelungene Show. Er selbst zeigte sich voll in seinem Element. Endlich wieder auf der Bühne, will er so schnell auch nicht mehr runter: „Auf ein Wiedersehen.“

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