Corona-Cluster in Linzer Altersheim: Schließung und Besuchsverbot

Die Stadt Linz hat aufgrund eines Clusters von 37 Infizierten ein Seniorenzentrum geschlossen. 20 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien betroffen, hieß es in einer Presseaussendung der Stadt am Dienstag. Das Zentrum wurde geschlossen, Besuche – außer bei Palliativpatientinnen und -patienten – sind verboten.

„Der Schutz älterer und pflegebedürftiger Menschen besitzt oberste Priorität“, sagten Bürgermeister Klaus Luger und seine Stellvertreterin Karin Hörzing (beide SPÖ). Zwei erkrankte Bewohner seien hospitalisiert, zwei betroffene Bewohner im Krankenhaus verstorben. 85 Prozent der Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenzentrums seien aktuell geimpft. Dadurch falle der Krankheitsverlauf im Gegensatz zum Vorjahr deutlich milder aus.

„Die aktuellen Fallhäufungen – darunter bedauerlicherweise zwei Todesfälle – machen jedoch deutlich, wie heimtückisch das Virus ist. Der Schlüssel zur Pandemiebekämpfung ist und bleibt weiterhin die Covid-19-Schutzimpfung, ganz besonders auch für die Pflegerinnen und Pfleger“, bekräftigen Luger und Hörzing.

Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) verwies in einer Presseaussendung auf die seit Montag geltende Schutzregelung des Bundes für Alters- und Pflegeheime. Diese verfolge zwei Ziele.

„Den Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner vor einer Infektion, aber auch den Schutz vor Einsamkeit. Die Einsamkeitsfalle darf nicht wieder zuschlagen.“ Aus diesem Grund seien Besuche im Unterschied zu den vorhergehenden Lockdowns möglich.

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