Corona-Impfungen als Hoffnungsschimmer

Absage an neuen „Wettlauf zum Mond“

Außenminister Alexander Schallenberg fordert internationale Solidarität.
Außenminister Alexander Schallenberg fordert internationale Solidarität. © APA/Fohringer

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat bei der Sondersitzung der UNO-Generalversammlung zur Corona-Pandemie die Impfung gegen das Virus „als Hoffnungsschimmer“ bezeichnet.

„Dieser Hoffnungsschimmer muss jeden erreichen“, betonte Schallenberg als Vertreter Österreichs in seiner Online-Rede und wiederholte seine Warnung vor einem „Impfnationalismus“: Die Entwicklung und Verteilung des Impfstoffes dürfe zu keinem „neuen Wettlauf zum Mond“ werden.

„Wir wissen inzwischen, dass mit Covid-19 niemand sicher ist, bis alle sicher sind. Deshalb brauchen wir heute mehr denn je Solidarität – innerhalb unserer Gesellschaften und auf internationaler Ebene.“

Der beste Weg dafür sei es, den frühen, fairen und leistbaren Zugang zum Impfstoff zur globalen Priorität zu machen. Österreich habe der Koordinationsplattform der Weltgesundheitsorganisation WHO bereits 31 Millionen Euro zugesagt. „Wir rufen andere auf, sich dieser Initiative anzuschließen.“

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Österreich habe zudem seine Solidarität durch die Zusage von Geldmitteln für den UNO-Covid-Wiederaufbaufonds bezeugt. „Wir beabsichtigen, unseren Beitrag auf 2,1 Millionen Euro zu erhöhen.“

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