Corona-Krise: Auch Oscar-Verleihung könnte verschoben werden

Die für kommenden Februar geplante Oscar-Verleihung könnte einem US-Medienbericht zufolge wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Es sei „wahrscheinlich“, dass die Gala verschoben werde, zitierte das Branchenblatt „Variety“ am Dienstag aus Oscar-Kreisen. Offiziell ist die Verleihung nach wie vor für den 28. Februar 2021 geplant.

Dem Bericht zufolge gab es bisher keine konkreten Gespräche über eine Verschiebung. Die Oscar-Akademie selbst reagierte zunächst nicht auf eine Bitte der Nachrichtenagentur AFP um eine Stellungnahme.

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Angesichts geschlossener Kinos, verschobener Filmstarts und unterbrochener Dreharbeiten hatte die Akademie aber bereits zahlreiche Änderungen bei den Regeln vornehmen müssen. So dürfen beispielsweise Streifen, die nicht im Kino laufen – etwa per Streaming gezeigte Filme – ins Rennen um den begehrten Filmpreis gehen.

Normalerweise müssen Filme, die für einen Oscar konkurrieren, spätestens bis zum 31. Dezember veröffentlicht worden sein. Unklar blieb zunächst, was eine mögliche Verschiebung der Oscar-Verleihung für diesen Terminplan bedeuten würde.

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