Corona-Krise: Gastronomie hofft auf „McDonalds-Effekt“ in Oberösterreich

Bei den oö. Wirten herrscht angesichts der baldigen Wiederöffnung zwar Freude und die Hoffnung auf einen „McDonalds-Effekt“, sagte der oö. Wirte-Sprecher Thomas Mayr-Stockinger im Gespräch mit der APA, aber man warte noch auf die Details zu den Vorgaben.

Erst dann werde wohl auch jeder Gastronom entscheiden können, ob es sich für ihn rechnet, wieder aufzusperren.

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Ob man ab 15. Mai einen ähnlich großen Andrang wie bei der Öffnung der Fastfood-Lokale vor einigen Tagen erleben wird, bleibt abzuwarten. Aber bei den Reservierungen gebe es schon etliche Anfragen, so Mayr-Stockinger. Das freue die Wirte zwar, aber „wir tun uns schwer konkret zuzusagen“, solange man nicht genau weiß, wie groß die Gruppen sein dürfen etc.

Größere Gesellschaften wie Hochzeiten haben ihm etwa auch schon für September und Oktober abgesagt – zu viele Unwägbarkeiten, von der Kirche angefangen bis hin zum Lokal.

Andererseits hätten Stammgäste seines Gasthofes in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) gleich nach der Ankündigung der Regierung, dass die Lokale wieder aufsperren dürfen, angerufen „und ihren Stammplatz reserviert“. Er selbst überlege etwa, in seinem Lokal eine bisher ungenutzte Grünfläche als Gastgarten dazuzunehmen.

Andere – vor allem im urbanen Bereich mit Schanigärten im öffentlichen Bereich – tun sich da schwerer. Für alle gilt aber: Erst wenn man die genauen Regelungen kennt, kann man entscheiden, wie viele Tische man unterbringt und ob das wirtschaftlich ist. Auch bleibe abzuwarten, ob oder wie sich das Fortgeh-Verhalten der Leute ändert.

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