Corona-Krise: Ikea will im Mai mit der Öffnung beginnen

Der Möbelriese Ikea will seine in der Coronakrise in Europa vorübergehend geschlossenen Möbelhäuser ab Mai wieder öffnen.

Dies sei auch nötig, denn die Pandemie habe die Umsätze von Ikea um rund 60 Prozent einbrechen lassen, sagte der Chef des Ikea-Mutterkonzerns Ingka Group, Jesper Brodin, am Freitag.


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Die meisten der Möbelhäuser in Europa und alle in Nordamerika seien geschlossen, nur in Asien könnten die Kunden in den Filialen einkaufen. „Dies ist eine Zeit, in der wir vor allem überleben müssen“, sagte Brodin.

Ein Lichtblick seien aber die Verkäufe über das Internet, die stark angezogen und sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt hätten. In Deutschland können die Kunden indes bereits ab Montag im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen schon wieder in die Möbelhäuser kommen.

Diese können aufgrund einer Ausnahmeregelung öffnen. In Österreich sollen Möbelhäuser im Mai öffnen dürfen.

Die Coronakrise habe sich auch auf die Einkäufe der Verbraucher ausgewirkt, die sich nach Aufrufen der Behörden vor allem in den eigenen vier Wänden aufhalten sollen. Büro-Möbel und Küchen-Ausstattung wie Töpfe und Pfannen seien gefragt, sagte Brodin.

Nun wolle er vor allem die Lager mit Produkten für Babys auffüllen, kündigte er an. In sieben bis acht Monaten könne die Nachfrage anziehen: „Krisen haben in der Vergangenheit einen Baby-Boom ausgelöst.“

Ikea wolle zudem auch mit Preissenkungen bei einzelnen Produkten auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise reagieren. Die Entwicklung könne der nach der Finanzkrise von 2008 ähneln – „die Menschen haben weniger Geld“.

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