Corona-Krise: Palästinenserregierung verlängerte Ausnahmezustand

In den Gebieten unter palästinensischer Kontrolle im besetzten Westjordanland sind die Corona-Ausgangsbeschränkungen um einen weiteren Monat verlängert worden. Der am 22. März verhängte Ausnahmezustand werde bis mindestens 5. Juni beibehalten, erklärte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Montagabend.

Das Reiseverbot zwischen den Städten in dem von Israel besetzten Gebiet soll jedoch gelockert und Geschäfte sowie Unternehmen sollen schrittweise wieder geöffnet werden.

Die Regelungen gelten nicht für den von der radikalislamischen Hamas regierten Gazastreifen. Dort wurden die Beschränkungen bereits gelockert.

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Bisher wurden nach offiziellen Angaben 345 Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus und zwei Todesfälle im Westjordanland gemeldet. In Israel wurden hingegen mehr als 15.000 Fälle registriert. Die Palästinenserregierung fürchtet deshalb, dass sich das Virus durch die zehntausenden Palästinenser, die in Israel arbeiten, weiter ausbreiten könnte.

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