Corona-Krise: Spanische Produktion brach um ein Drittel ein

Die spanische Industrie ist im April wegen des landesweiten Lockdowns im Kampf gegen die Coronapandemie in die Knie gegangen. Die Produktion brach um 33,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ein, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid mitteilte.

Schon im März hatte es mit minus 13,7 Prozent einem starken Rückgang gegeben.

Spanien ist stark von der Pandemie betroffen, weshalb die Regierung im Kampf gegen den Erreger besonders scharfe Restriktionen verhängt hatte. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte im laufenden zweiten Quartal zwischen 9,5 und 12,4 Prozent einbrechen, sagt die Notenbank voraus. Im ersten Vierteljahr war es bereits mit 5,2 Prozent so stark gesunken wie noch nie.

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