Corona: Proteste in ganz Europa

Deutsche und niederländische Polizei setzten Wasserwerfer ein

Mehr als 20.000 Teilnehmern kamen am Samstag zu einer Anti-Corona-Demo ins deutsche Kassel. Mund-Nasen-Schutz war vielfach Fehlanzeige.
Mehr als 20.000 Teilnehmern kamen am Samstag zu einer Anti-Corona-Demo ins deutsche Kassel. Mund-Nasen-Schutz war vielfach Fehlanzeige. © AFP/Schreiber

Tausende Gegner der Corona-Maßnahmen sind am Samstag in mehreren europäischen Ländern auf die Straßen gegangen.

Demo im nordhessischen Kassel die größte

Mit mehr als 20.000 Teilnehmern war die Anti-Corona-Demo im nordhessischen Kassel die größte. Eigentlich hatte die Stadt nur 6000 Teilnehmer auf einem Platz am Stadtrand zugelassen.

Es kamen mehr als drei Mal so viele, sie trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und zogen dann auch illegal durch die Innenstadt, wo es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten und mit der Polizei kam. Die Beamten setzen auf den Einsatz von Pfefferspray, Schlagstöcken und Wasserwerfern, mehrere Menschen seien festgenommen worden.

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In Amsterdam vertrieb die Polizei die Teilnehmer einer nicht genehmigten Kundgebung mit Wasserwerfern vom zentralen Platz vor dem Reichsmuseum. In London sind Dutzende Menschen festgenommen worden. Auch in Schweden gingen die Sicherheitsbehörden rigoros gegen die Demonstrationen vor.

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Sowohl in Stockholm als auch in Göteborg und Malmö wurde die maximal zulässige Teilnehmerzahl für öffentliche Versammlungen verstoßen. In den italienischen Metropolen Turin, Venedig und Rom wurde unter anderem mit demonstrativen Umarmungen für ein Ende der Corona-Beschränkungen demonstriert. In Kroatien, Serbien und Rumänien gab es ebenfalls Demonstrationen.

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