Corona steigert auch Lust auf eigene Ferienimmobilie in Österreich

Das vielzitierte Haus am Meer wird es in Österreich nicht werden, aber ein Haus am See, in den Bergen, in der Natur sehr wohl.

Laut einer marketagent-Umfrage steigt die Lust auf eine Ferienimmobilie: Für 19 Prozent der 5.000 Befragten ist die Idee aufgrund der Pandemie jedenfalls attraktiver geworden.

Fast 7 Prozent nutzen bereits die Vorzüge einer eigenen Ferienimmobilie in Österreich, weitere 8 Prozent mieten derzeit ein Ferienhaus oder -wohnung, teilte willhaben.at mit.

Unter den Personen, die derzeit keine Ferienimmobilie in Österreich ihr Eigen nennen oder mieten, ist der Wunsch nach einem eigenen Ferienhaus besonders groß. Knapp jeder Zehnte würde zukünftig gerne eines kaufen, weitere knapp 7 Prozent mieten.

Unter den Männern ist das Bedürfnis hier etwas stärker als unter den befragten Frauen. Ferienwohnungen liegen in der Studie nur knapp hinter den Ferienhäusern.

Jene 14 Prozent der Befragten, die nach einer Ferienimmobilie oder einem Zweitwohnsitz in Österreich suchen, legen besonderen Wert auf die Grundausstattung und die notwendigsten Eigenschaften des Objekts.

Der Zustand der Immobilie ist 85 Prozent der Befragten wichtig, die Parkmöglichkeiten sind für 84 Prozent bedeutend und für ebenso viele ist eine eigene Freifläche ausschlaggebend. Auch Freizeitmöglichkeiten in der Natur sind für die Suchenden wesentlich.

Viele Interessenten empfinden es als wichtig, dass es einen Park oder Grünflächen (81 Prozent), Berge und Wandermöglichkeiten (74 Prozent) beziehungsweise ein Gewässer (75 Prozent) in der Nähe gibt.

Nur 36 Prozent entscheiden aufgrund einer Luxusausstattung. Die Nutzung als Sommer- oder Winterresidenz ist bei den Österreichern relativ ausgeglichen, denn lediglich 36 Prozent der Befragten wünschen sich ausdrücklich eine Skipiste in der Nähe ihrer Ferienimmobilie.

Im Zuge der Studie gaben 35 Prozent der Befragten an, dass die Krise grundsätzlich Auswirkungen auf ihre Immobiliensuche hatte.

Davon suchte mehr als die Hälfte in Folge dessen nach einem neuen Haus oder einer Wohnung mit Freifläche/Garten für ihren Hauptwohnsitz. Für 27 Prozent sollte aufgrund der Krise nicht nur eine Alternative für ihren Hauptwohnsitz, sondern auch noch zusätzlich ein Zweitwohnsitz her.

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