Corona-Zulage im Spitalsbereich

Enorme Arbeitsbelastung während der Pandemie soll abgegolten werden

Kepler Universitätsklinikum_Med Campus III.
Kepler Universitätsklinikum_Med Campus III. © KUK

Die vielen, gerade jetzt während der Corona-Pandemie besonders geforderten Mitarbeiter im Gesundheitsbereich sollen in Oberösterreich eine Anerkennung bekommen.

Dem Vernehmen nach lässt Landeshauptmann Thomas Stelzer derzeit eine „Corona-Zulage“ vorbereiten.

Im Raum stehen 200 Euro oder sogar noch mehr, die monatlich für Mitarbeiter — unabhängig von der Berufsgruppe — im Spitalsbereich vorgesehen sind. Und zwar für jene Zeit, in der sie unter besonderen psychischen und physischen Herausforderungen ihren Dienst versehen — dazu gehört etwa, eine komplette Schutzausrüstung tragen zu müssen oder im direkten Kontakt mit Covid-Infizierten zu stehen usw.

Geplant sei außerdem, diese Zulage auch auf den Pflegebereich auszudehnen. Zwar sei Geld natürlich nicht alles, aber man wolle ein Zeichen setzen, dass es nicht selbstverständlich ist, was in den heimischen Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen derzeit geleistet wird, ist aus Stelzers Umfeld zu hören. Es werde weiters daran gedacht, den Gemeinden als Träger der Sozialverbände die Finanzierung der Zulage abzunehmen.

33,7-Millionen-Paket für bessere Entlohnung

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Zusätzlich wird mit Gesamtkosten von 33,7 Millionen Euro jährlich ab Februar 2021 ein umfassendes Paket für bessere Entlohnung wirksam. Es betrifft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege — in den Krankenhäusern, in den Alten- und Pflegeheimen, in den mobilen Diensten — und für jene, die Leistungen nach dem Chancengleichheitsgesetz erbringen.

Darauf hat sich das Land OÖ mit Städtebund, Gemeindebund und den Gewerkschaften öffentlicher Dienst, der Gewerkschaft für Gemeindebedienstete – Younion, der Gewerkschaft „vida“ und der Gewerkschaft für Privatangestellte – gpa im Sommer geeinigt.

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