Coronakrise lässt Supermarkt-Umsätze um 4,5 Prozent steigen

Die Coronavirus-Pandemie lässt heuer die Kassen der Supermärkte klingeln. Die Analysten von RegioData erwarten, dass die Umsätze im Lebensmittelhandel in diesem Jahr um 4,5 Prozent steigen. 2021 dürften sich die Wachstumsraten trotz des zu erwartenden Kaufkraftverlustes größerer Bevölkerungsgruppen wieder in den langjährigen Normalbereich von 2,5 Prozent Plus bewegen, so die Prognose.

Während des mehrwöchigen Lockdowns im Frühling profitierte der Lebensmittelhandel in mehrfacher Weise: Die Schließung der Gastronomie bescherte ein regelmäßiges Essen zu Hause und dementsprechende Einkäufe. Das wurde durch das Arbeiten von zuhause noch verstärkt und außerdem erzielte der Lebensmittelhandel – insbesondere Interspar, Hofer und Lidl – Zusatzumsätze durch Non-Food-Artikel, die man sonst nirgendwo kaufen konnte, etwa Gartenartikel oder Spielwaren, fasste RegioData zusammen.

Abseits von Corona sind die stetigen Umsatzzuwächse der Branche zum großen Teil auf hochwertigere Waren zurückzuführen und weniger auf Preissteigerungen. Aktuell seien Produkteigenschaften wie “aus der Region” oder “aus Österreich” besonders beliebt, so die Berater.

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