Coronavirus: 17.000 Hochzeiten in Italien wegen Lockdowns abgesagt

Wegen der Ausgangssperre infolge der Coronavirus-Pandemie sind in Italien im Zeitraum März bis April 17.000 Hochzeiten abgesagt worden.

Weitere im Mai und Juni geplante 50.000 Eheschließungen stehen auf der Kippe. Viele wurden bereits auf 2021 verschoben, geht aus Angaben des Verbands Assoeventi hervor, der in der Hochzeitsorganisation tätige Betriebe vereint.

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Der Hochzeitssektor beklagt einen Umsatzrückgang zwischen 80 und 100 Prozent und will jetzt um Unterstützung bitten. Der Verband Assoeventi bittet die Regierung um Stützungsmaßnahmen für den Zeitraum zwischen März und August, sowie einen erleichterten Zugang zu Krediten.

In Italien wurden im Vorjahr 219.000 Ehen geschlossen. Die aktuelle Ausgangssperre betrifft Restaurants und andere Locations, in denen Hochzeiten gefeiert werde. Auch Blumenhändler, Fotografen, Musiker und Hochzeitsplaner sind hart betroffen.

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