Coronavirus: 27 Ordinationen in OÖ derzeit geschlossen

In Oberösterreich sind laut Krisenstab des Landes derzeit 27 Ordinationen von niedergelassenen Ärzten aufgrund von Corona-Erkrankungen oder Quarantänemaßnahmen geschlossen.

In den Spitälern fallen aktuell fünf Prozent der Mediziner aus – allerdings seien das nicht nur Covid-Infizierte, sondern auch andere kranke Ärzte. Im Pflegebereich werde die Zahl nicht zentral erhoben, hieß es am Montag.


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Die Ärztekammer wollte keine genauen Zahlen zu geschlossenen Ordinationen nennen und verwies auf den Krisenstab. Dieser bezog sich mit der Anzahl allerdings auf Angaben der Ärztekammer. Die Oö. Gesundheitsholding, die für einen großen Teil der Spitäler im Land zuständig ist, hatte bereits in der Vorwoche klargestellt, dass man keine Zahlen nenne, weil sich diese ohnehin ständig ändern würden.

Am Montag (Stand 13.00 Uhr) waren in Oberösterreich 698 Menschen infiziert und mehr als 6.100 unter Quarantäne gestellt. 27 Personen lagen im Spital auf Normalstationen, drei auf Intensivstationen. Zwei Personen sind in Oberösterreich bisher an dem Virus gestorben.

In sechs Gemeinden im Bezirk Perg sowie zwei im Bezirk Urfahr-Umgebung war in den vergangenen Tagen eine deutliche Zunahme der Erkrankten aufgefallen. Diese dürfte auf ein Probenwochenende des Gesangsvereins St. Georgen an der Gusen zurückzuführen sein. In der Folge wurden verschärfte Maßnahmen, aber noch keine völlige Ausgangssperre, über die acht Gemeinden verhängt.

Ebenfalls eine auffällige Zunahme zeigte sich im Bezirk Rohrbach, wo die Zahl binnen 24 Stunden um 19 auf 59 (Stand: Montag, 13 Uhr) kletterte. Hier beobachte man die Entwicklung genau, um festzustellen ob es einen Hotspot gebe, hieß es dazu seitens des Landes.

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