Coronavirus: 766 Tote innerhalb von 24 Stunden in Italien

In Italien ist am Freitag die Zahl der Coronavirus-Todesopfer innerhalb von 24 Stunden um 766 auf insgesamt 14.681 gestiegen. Die Zahl der Infizierten in Italien stieg von 83.049 auf 85.388, teilte der Zivilschutz mit. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation lag bei 4.068 Personen. 52.579 positiv getestete Patienten befanden sich in Heimisolierung. 19.758 Personen sind inzwischen genesen.

In der Lombardei, der innerhalb des Landes am stärksten betroffenen Region, wurden 351 zusätzliche Todesopfer gegenüber Mittwoch verzeichnet. Insgesamt lag die Zahl der Coronavirus-Toten in der norditalienischen Region damit bei 8.311. 1.381 Patienten befanden sich dort auf der Intensivstation.

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Nach der Lombardei ist nach wie vor die Emilia Romagna die am stärksten betroffene Region und zwar mit 1.902 Todesopfern. Der Piemont löste mit 1.043 Todesopfer Venetien (572) auf Platz zwei in der Liste der am stärksten betroffenen italienischen Regionen ab. In Kärntens Nachbarregion Friaul Julisch Venetien starben bisher 136 Personen, die Zahl der Infizierten stieg dort bis Freitag auf 1.879.

Italiens Sanitäter zahlen einen hohen Preis für ihren Einsatz gegen die Epidemie. Seit Beginn der Pandemie am 20. Februar starben in Italien 77 Mediziner am Coronavirus, teilte Italiens Ärztekammer am Freitag mit. Rund 10.000 Krankenpfleger haben sich bisher infiziert, viele von ihnen liegen auf der Intensivstation.

Der Präsident von Italiens Oberstem Gesundheitsinstitut (ISS), Silvio Brusaferro, bestätigte, dass die Epidemiekurve in Italien abflacht. Die Zahl der Neuinfizierten bleibe stabil. In den nächsten Tagen sollte der Rückgang beginnen. Wichtig sei jedoch, weiterhin die Maßnahmen streng einzuhalten. Keine Region Italiens sei von der Epidemie ausgespart worden, sagte der Experte.

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