Coronavirus: Anschober sieht keine akuten Lieferengpässe bei Arzneien

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sieht zwar keine akuten Lieferengpässe bei Schmerzmitteln.

Sollte es weiterhin Lieferschwierigkeiten geben, dann „ist es eine Frage der Zeit, dass Engpässe entstehen werden, wenn aus Indien weniger Produkte kommen“.

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Letztlich sei man bei den Medikamenten in der selben Situation wie bei Schutzbekleidung, weil sich Europa von ausgelagerter Produktion abhängig gemacht habe, sagte Anschober in einer Pressekonferenz am Freitag. Daher brauche es eine „europäische Strategie der Eigenproduktion“.

Zurückgewiesen wurde von Anschober ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wonach die EU-Kommission schon im Jänner eine koordinierte Beschaffung von Test- und Schutzausrüstungen vorgeschlagen hat, die EU-Gesundheitsminister das aber abgelehnt hätten. Österreich habe immer Wert darauf gelegt, „dass wir europäische Programme brauchen“.

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