Coronavirus: Appell ans Verantwortungsbewusstsein der Österreicher

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Kanzler Sebastian Kurz, Innenminister Karl Nehammer (beide ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) plädierten in der Pressekonferenz an das Verantwortungsbewusstsein der Menschen.

Eine deutliche Absage gab es an die Verbreitung von „Fake News“. Dass Wien abgeriegelt werde oder Ausgangssperren bevorstünden, seien „vollkommen frei erfundene Gerüchte“, betonte Kurz.

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Anschober unterstrich, dass es nicht nur um auf politischer Ebene beschlossene Maßnahmen gehe, sondern auch jeder und jede einzelne seinen Beitrag leiste. Er hoffe auf eine Stimmung nach der Idee eines „Team Österreich“, in dem Solidarität und das Zueinanderstehen im Vordergrund stünden. „Ich bin überzeugt, wenn uns das gelingt, dann können wir es gemeinsam gut schaffen.“ Man wolle besonders vulnerable Gruppen schützen, nämlich Menschen über 70 und mit Vorerkrankungen. Derzeit seien in Österreich 432 Erkrankungsfälle bestätigt.

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Ähnlich Kurz: „Nur weil es den Österreichern nicht verboten wird, die Wohnung zu verlassen, heißt das nicht, dass jeder Ausflug schlau ist.“ Man solle vor jedem direkten Kontakt, sei es auf einer Familienfeier oder zu einem Kaffeeplausch, genau überlegen, ob das wirklich notwendig sei. Vielleicht komme es gerade dabei zu jener Ansteckung, die sich vermeiden hätte lassen.

Für die Schweiz, Spanien und Frankreich gilt nun die höchste Reisewarnstufe, gab Nehammer bekannt. In den Quarantänegemeinden dürfen ausländische Gäste abreisen, dürfen dabei aber nicht anhalten. Ihre Identität wird festgestellt, die Behörden in ihren Heimatländern werden über ihr Kommen informiert, und sie werden aufgefordert, sich in häusliche Quarantäne zu begeben. Österreichische Urlauber und Mitarbeiter müssen hingegen 14 Tage bleiben und werden „bestmöglich versorgt“, wie Kurz erklärte.

Der Kanzler forderte auch alle Unternehmen auf, die Mitarbeiter, wo das möglich sei, ab der nächsten Woche auf Zeit in Telearbeit gehen zu lassen. Die drei Regierungsmitglieder versprachen zudem finanzielle Hilfe. Details sollen morgen, Samstag, bekanntgegeben werden. Auch gesetzliche Änderungen seien für all das notwendig. Das Hilfspaket werde gemeinsam mit Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) vorgestellt.

Bezüglich Handel unterstrich Nehammer, dass alle Geschäfte des täglichen Bedarfs, also etwa Supermärkte, Banken, Apotheken selbstverständlich geöffnet blieben. Bei der Gastronomie wurde erklärt, dass nach 15.00 Uhr Zustellungen möglich sein werden. Auch die Frage von Schnelltests nach asiatischem Vorbild kam auf. Diese würden noch geprüft, so Anschober. Wenn ihre Aussagekraft garantiert sei, werde man sie flächendeckend in Österreich einsetzen.

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