Coronavirus: Auch Belgien lockerte Beschränkungen

Nach rund zweimonatigem „Wildwuchs“ in der Corona-Krise dürfen Belgierinnen und Belgier seit Montag wieder zum Friseur. Mit dem Wochenbeginn startete das Königreich in die nächste Phase der Corona-Lockerungen. So dürfen die Menschen von nun an auch ins Museum oder in den Zoo – Tickets müssen vorher aber online oder per Telefon gekauft werden.

Nagel- und Tattoostudios öffnen unter bestimmten Hygieneauflagen wieder, ebenso Märkte mit bis zu 50 Ständen. Schulen nehmen den Unterricht nach und nach wieder auf.

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Sportmannschaften dürfen im Freien wieder mit bis zu 20 Personen trainieren. Zu Hochzeiten und Begräbnissen sind bis zu 30 Personen zugelassen. Es handelt sich in Belgien um Phase zwei der Lockerung von Beschränkungen, die zur Eindämmung der Pandemie erlassen worden waren. Start der Phase drei ist für den 8. Juni vorgesehen.

Die Dänen können seit Montag wieder ins Cafe, Restaurant oder Gasthaus gehen. Die vor rund zwei Monaten geschlossenen Lokale durften zum Wochenstart öffnen, müssen aber bestimmte Voraussetzungen wie etwa einen ausreichenden Abstand zwischen den Gästen schaffen. Gleiches galt für Kirchen, Moscheen und Synagogen, die ebenfalls wieder aufmachten. Die Schüler der sechsten bis zehnten Jahrgangsstufen den Unterricht im Klassenzimmer auf.

Dänemark hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus große Fortschritte gemacht und befindet sich derzeit in der zweiten Phase der Lockerung. In Phase eins waren Mitte April zunächst die Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen bis zur fünften Klasse geöffnet worden, in Phase zwei war vor einer Woche bereits der gesamte Einzelhandel wieder aufgemacht worden.

Eine Entscheidung über die Öffnung der dänischen Grenzen nach Deutschland, Norwegen und Schweden stand dagegen weiter aus. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hatte vergangene Woche jedoch Bereitschaft dafür signalisiert, Touristen bald ins Land zu lassen, die etwa mit einem Mietvertrag für ein Ferienhaus oder mit einer Hotelreservierung den Grund ihrer Einreise nachweisen könnten. Neue Informationen zur Grenzsituation hatte sie bis 1. Juni angekündigt.

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