Coronavirus: Auch Eigenproduktions-Masken möglich

Für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird es auch zulässig sein, selbst produzierte Masken zu tragen.

„Je weniger geniest und gehustet wird, desto weniger ist die Gefahr – hier hilft jede Form der Mundbedeckung“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

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Zum weiteren Fahrplan sagte er, spätestens nächsten Montag werde es eine weitere Pressekonferenz im Kanzleramt geben.


Es gehe beim Mund-Nasen-Schutz nicht um den Eigenschutz, sondern darum, andere nicht anzuhusten oder anzuniesen, betonte Kurz. Verpflichtend werde das Tragen des Schutzes, sobald Supermärkte diesen vor dem Eingang auch anbieten können.

Verordnung dazu gibt es aber vorerst noch keine: „Wir können nicht etwas verordnen, was logistisch nicht möglich ist“, es werde aber zu einer Verpflichtung kommen, so der Kanzler. Fix sei, dass man in keinen Markt hineinkommen wird, wenn man sich weigert, die angebotenen Masken anzunehmen.

Auch für Kinder und Kleinkinder sind Masken ebenfalls angeraten zu tragen, gab Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zu verstehen. In anderen Kulturen werde das etwa auch in Volksschulen praktiziert. Es gelte, mit dem Schutz des Ausatmens zu vermeiden, dass man das Gegenüber anstecken kann.

Kurz betonte, es gehe darum, zu vermeiden, dass das Virus in der Luft verbreitet wird: In der Wissenschaft gebe es unterschiedliche Meinungen, wie lange das Virus in der Luft bleibt.

Zu Frage, ob das Gebot auf Supermärkte beschränkt bleiben wird, sagte Kurz, es werde in weiterer Folge überall dort verpflichtend sein, wo man mit anderen Menschen in Kontakt kommt, wobei dies von der Bevölkerungsdichte abhängen werde: Es sei etwa zu unterscheiden, ob man sich am Land oder in der Stadt aufhält, sagte der ÖVP-Chef.

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