Coronavirus: Badestrände in Rimini bangen um Sommersaison

Die Badeanstalten auf den Stränden von Rimini sehen mit Bangen auf die Sommersaison. Die Badeanstalten seien wegen des „Lockdown“ nicht in der Lage, die Instandhaltungsarbeiten vor Saisonbeginn durchzuführen.

Sollte die Ausgangssperre über Anfang Mai hinaus bis Juni verlängert werden, wäre die Sommersaison verloren, warnte der Präsident der Genossenschaft der Bademeister Riminis, Mauro Vanni.


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„Strände sind normalerweise bevölkert. Im Urlaub sucht man den Kontakt zu den Menschen. Wenn man Vorbeugungsmaßnahmen am Strand respektieren muss, dann überlegt man es sich, einen Urlaub zu machen“, klagte Vanni.

Auch die ligurische Riviera muss sich an diesem Osterwochenende auf das Ausbleiben der Touristen einstellen.

Strenge Kontrollen

In der Region wurden strenge Kontrollen durchgeführt, um die Zugänge zu den Stränden zu verhindern. Ostern gilt normalerweise als Beginn der touristischen Saison in Italien.

Besonders strenge Kontrollen sind in allen Urlaubsorten der Region vorgesehen. „Ligurien ist an diesem Osterfest geschlossen“, warnte der ligurische Präsident Giovanni Toti.

Auch an der Amalfi-Küste in der süditalienischen Region Kampanien wird streng kontrolliert, um am Osterwochenende Verstöße gegen die Ausgangssperre zu verhindern. Strände und Bergwege werden patrouilliert, Straßenblockaden wurden zur Kontrolle der Autofahrer aufgestellt.

Hoteliers auf Sardinien hingen wegen den dramatischen Auswirkungen auf den Tourismus schwarze Trauerflore aus den Fenstern ihrer Gebäude.

Sie wollen somit die Aufmerksamkeit auf die akute Krise lenken, von der die Hotels der Insel erfasst wurden. Sie bangen auch um die Sommersaison, bei der ausländische Touristen fern bleiben könnten.

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