Coronavirus: Bayern zieht gestaffelten Unterricht in Betracht

Nach den nun auch in Bayern geltenden Lockerungen im Handel hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) weitere Erleichterungen bei den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie in Aussicht gestellt.

„Wenn das in dieser Woche gut funktioniert, dann können wir über weitere Erleichterungen nachdenken“, sagte Söder am Montag im Bayerischen Rundfunk. Ende der Woche wolle er eine Bilanz ziehen.

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Söder sagte, nun seien 80 Prozent des Handels wieder geöffnet. Er wolle aber lieber in kleinen Schritten vorgehen. Bei den Schulen nannte der Ministerpräsident Vorschläge für einen gestaffelten Unterricht „gute Ansätze“.

Denkbar wäre, dass Schüler jeden zweiten Tag in die Schule gingen. Eine schichtweise Entzerrung sei über die Woche, aber auch über den Tag hin möglich.

Die Gastronomie sei für ihn der „herausforderndste Bereich“ bei möglichen Erleichterungen. Um Pfingsten sei da Bewegung nötig. Ende der Woche wolle er sich außerdem die Lage beim Breitensport näher anschauen.

Möglicherweise könne dort über Lockerungen in der kommenden Woche entschieden werden. Das hänge auch davon ab, wie es bei der deutschen Fußballbundesliga weitergehe.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin gab unterdessen die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Montag mit 155.193 an – ein Plus von 1.018 seit dem Vortag.

Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 157.770 Infizierte. Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte bisher 5.750 Todesfälle, die JHU 5.976 Tote. Die Zahl der Genesenen betrug etwa 114.500.

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