Coronavirus beschäftigte EU-Gipfel: Abstimmung alle zehn Tage

Hohe Infektionszahlen alarmieren EU-Staats- und Regierungschefs

Die Coronakrise war natürlich während des EU-Gipfels allgegenwärtig. Deutschland hat derzeit den EU-Ratsvorsitz inne, und Kanzlerin Angela Merkel (Bild) gab die Richtung vor.
Die Coronakrise war natürlich während des EU-Gipfels allgegenwärtig. Deutschland hat derzeit den EU-Ratsvorsitz inne, und Kanzlerin Angela Merkel (Bild) gab die Richtung vor. © AFP/Hoslet

Ein zentrales Thema des am Freitag zu Ende gegangenen zweitägigen EU-Gipfels in Brüssel war natürlich die Coronakrise. Die EU-Staaten wollen sich künftig enger und regelmäßig über die Corona-Lage in ihren Ländern abstimmen.

Dies sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), ohne jedoch eine Frequenz zu nennen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sprach von Videokonferenzen alle zehn Tage, der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte und Irlands Ministerpräsident Micheal Martin sogar von wöchentlichen Runden. Den Staaten Afrikas will die EU wegen der Corona-Krise stärker unter die Arme greifen.

Um zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie beizutragen, sollen internationale Bemühungen für Schuldenerleichterungen unterstützt werden. Im Konflikt um Gas-Bohrungen im östlichen Mittelmeer wurde die Türkei zu Gesprächsbereitschaft aufgefordert.

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