Coronavirus: Bisher 611 Todesopfer im Iran

Erneut ist die Zahl der Coronavirus-Opfer im Iran drastisch gestiegen. Innerhalb von nur 24 Stunden habe sich die Anzahl der Toten von 514 auf 611 erhöht, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Kianush Dschahanpur, am Samstag in Teheran.

Die Zahl der offiziell erfassten Ansteckungen mit Sars-CoV-2 stieg in Tagesfrist um 1.365 auf 12.729.

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Die meisten Infektionen gab es erneut in der Hauptstadt Teheran. Gleichzeitig seien über 4.300 infizierte Patienten geheilt aus den Krankenhäusern entlassen worden, sagte der Sprecher im Staatsfernsehen.

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Auch im benachbarten arabischen Emirat Katar stieg die Anzahl der Infizierten weiter stark. Das Gesundheitsministerium in Doha meldete am Samstag insgesamt 337 Fälle der neuartigen Viruserkrankung. Damit ist Katar bisher das Land der arabischen Welt mit den meisten Infektionen. Das benachbarte Königreich Bahrain hat laut Weltgesundheitsorganisation WHO bisher 210 Fälle verzeichnet. Die meisten Toten der arabischen Welt meldete der ebenfalls an den Iran angrenzende Irak, insgesamt neun.

Am Samstag besprach der iranische Präsident Hassan Ruhani mit seinen Beratern über neue Anweisungen im Umgang mit der Corona-Krise. Spekulationen drehten sich um die Frage, ob die Schulen nach den persischen Neujahrsfeiern am 2. April wieder öffnen oder – wie vom Bildungsministerium geplant – bis Mai geschlossen bleiben. Dann würde auch der Termin der Aufnahmeprüfungen für die Universitäten verschoben. Wann die Universitäten wieder öffnen, blieb unklar.

Auf der Agenda stand angeblich auch die mögliche Schließung anderer Einrichtungen. Im Fokus standen angeblich die Banken mit bisher 17 Todesopfern und Hunderten Infizierten. Die Feuerwehr soll landesweit alle Straßen desinfizieren.

Die Regierung will das Corona-Problem bis zum Ende der Neujahrsferien am 2. April in den Griff bekommen, was viele für schwer erreichbar halten. Mit Hilfe der Armee sollen alle 83 Millionen Iraner auf Corona getestet werden. Die Tests sollen laut Armeechef Mohammed Bagheri über Internet und Telefon und im Notfall auch persönlich am Wohnort erfolgen. Unklar blieb, wie die Ergebnisse ausgewertet werden. Da im Iran immer noch Desinfektionsmittel und Masken nicht ausreichend vorhanden sind, stößt die Initiative auf Zweifel.

Auch will die Armee laut Bagheri dafür sorgen, dass die Straßen in den Städten sowie die Landstraßen leerer werden. Die Regierung selbst ist jedoch vehement gegen eine flächendeckende Quarantäne, weil sie eine noch größere Panik in der Gesellschaft befürchtet.

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