Coronavirus: Bitcoin profitiert, wieder über 10.000 Dollar

Die Kryptowährung Bitcoin ist wieder über die Marke von 10.000 US-Dollar (9.246 Euro) gestiegen. Die steigenden Unsicherheiten an den Börsen treiben die Kryptowährung seit Beginn des Jahres an. Profitieren dürfte das Blockchain-Geld zudem vom im Mai anstehenden „Halving“-Ereignis.

Zu Jahresbeginn notierte der Bitcoin-Kurs zeitweise noch unter 7.000 Dollar. Seither setzte die Kryptowährung zu einem Höhenflug an und kostete am Mittwochvormittag auf der europäischen Handelsplattform Bitstamp rund 10.050 Dollar, ein Plus von mehr als 40 Prozent.

Im Verlauf der letzten Woche hat die „Krypto-Leitwährung“ zwar rund 2,4 Prozent eingebüßt. Vor rund einer Woche erreichte der Bitcoin bei 10.500 Dollar aber den höchsten Stand seit Herbst 2019. Der Gesamtwert aller bisher „geschürften“ Bitcoins ist unterdessen heuer bereits um über 50 Mrd. auf rund 183 Mrd. Dollar gestiegen.

Die „Krypto-Leitwährung“ Bitcoin erfreut sich wieder steigender Beliebtheit, was laut Timo Emden nicht zuletzt an den steigenden Unsicherheiten an den Aktienmärkten liegen dürfte. Angesichts des sich weiter ausbreitenden Coronavirus treibe es Investoren verstärkt in Anlagealternativen, erläuterte der Marktanalyst.

Zusätzlich profitieren dürfte der Bitcoin von dem im Mai anstehenden „Halving“-Ereignis. Beim Halving wird die Anzahl neu „geschürfter“ Bitcoins alle 210.000 Blöcke halbiert. Im Zuge der bisher durchgeführten „Halvings“ legte der Bitcoin jeweils deutlich an Wert zu.

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Voraussichtlich Mitte Mai wird die Bitcoin-Geldschöpfung nun erneut verknappt und fällt von 12,5 neuer Bitcoins pro Block auf 6,25 Einheiten. Die Bitcoin-Inflation pro Jahr fällt im Mai 2020 damit von 3,67 Prozent auf 1,8 Prozent. Von den insgesamt 21 Millionen Einheiten der Kryptowährungen wurden über 18,2 Millionen Bitcoins „geschürft“.

Trotz hoher Energiekosten und fehlenden realen Gegenwerts gilt der Bitcoin daher unter vielen Anlegern als Alternative zu klassischen Anlagen wie Aktien. Die Schwemme an Notenbankgeld und überteuerte Aktienkurse dienen dabei als Argument für steigende Risiken an den Börsen.

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