Coronavirus: Buchungen sinken, Stornierungen steigen

Das Coronavirus beschäftigt auch die Touristiker. Denn die Ferienbranche ist auch außerhalb der Krisengebiete betroffen.

Die Buchungslage bei kleinen und mittleren Gastgebern leide seit Mitte Februar, berichtete der Tourismussoftware-Anbieter easybooking.eu am Mittwoch. Vermehrt werden Urlaube demnach auch abgesagt.

Basierend auf Echtzeitdaten wurde am 22. Februar das erste Mal ein Buchungsrückgang von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Die Trendlinie verläuft allgemein seit dem 10. Februar rückläufig – mit Ausnahme des Wochenende am 15. und 16. Februar. Seitdem entwickle sich die Anzahl der Buchungen negativ.

Gleichzeitig würden Urlaube seit dem 24. Februar vermehrt abgesagt. Aktuell werde eine Stornierungsrate von bis zu 32 Prozent erreicht. Vor allem kleine bis mittelgroße Gastgeber aus Ferienregionen in Deutschland, der Schweiz und Österreich – mit rund einer Million monatliche Nächtigungen – verwenden die Software von easybooking.eu.

„Mit der Offenlegung dieser Daten versuchen wir jedem Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich frühzeitig Gedanken über Maßnahmen zu machen“, so Firmengründer Hendrik Maat. Die Statistiken werden mit Vergleich zum Vorjahr täglich um 9.00 Uhr aktualisiert.

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