Coronavirus: „Erhöhung der Testanzahl in Afrika dringend nötig“

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet für die kommenden Wochen in einigen afrikanischen Ländern einen Höhepunkt in der Coronavirus-Krise.

Daher sollte die Anzahl der durchgeführten Tests dringend erhöht werden, wie Michal Yao von WHO Afrika am Donnerstag betonte: „Während der vergangenen vier Tage konnten wir beobachten, dass sich die Zahlen (der Infizierten, Anm.) verdoppelt haben.“

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In einer Medien-Telefonkonferenz meinte Yao, dass aufgrund der Erfahrungen aus Europa in manchen Ländern schon bald ein markanter Höhepunkt an der Höchstwert an Erkrankungen erreicht werden könnte. Er nannte dabei aber keine Ländernamen.

Bisher ist die Anzahl der Infizierten in Afrika im Vergleich mit Europa oder den USA relativ niedrig, per Donnerstagnachmittag (MESZ) waren es an die 11.000, wobei 562 Personen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind.

Aber auch WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghbreyesus fürchtet Schlimmes: „Ohne Hilfe und Einschreiten könnten arme Länder und ungeschützte Völker massiv (vom Virus) verwüstet werden. Die Zahl der Infizierten ist noch relativ klein, aber sie wächst schnell.“

Djibouti hat indes vom ersten mit oder an einer Covid-19-Erkrankung verstorbenen Person in Land berichtet.

Insgesamt 140 Personen hätten sich mittlerweile in dem afrikanischen Staat mit dem Coronavirus infiziert, 28 davon seien wieder genesen. Das Gesundheitsministerium in Kampala rief die Bevölkerung dazu auf, die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus einzuhalten.

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