Coronavirus: EU-Minister besprechen Folgen für Energieversorgung

Die Energieversorgung in der Coronakrise und die Erholung des Sektors beschäftigen die zuständigen EU-Minister, darunter Leonore Gewessler (Grüne), am Dienstag in einer ersten informellen Videokonferenz.

Aus österreichischer Sicht ist ein relevantes Thema der „Green Deal“ genannte Klimaplan der EU-Kommission, wie das Klimaschutzministerium am Montag mitteilte.

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Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie wird ein verstärktes Engagement als notwendig angesehen, um mit Innovationen und neuen Technologien die drohende Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise zu bekämpfen.

Auch soll die Relevanz von erneuerbaren Energien in Hinblick auf die Versorgungssicherheit unterstrichen werden, angesichts der hohen Abhängigkeit von Energieimporten.

Parallel zu den Energieministern behandeln die EU-Innenminister, darunter Ressortchef Karl Nehammer (ÖVP), am Dienstagvormittag in einer Videokonferenz die Lage an den Binnen-und Außengrenzen sowie eine koordinierte Lockerung und Aufhebung der Kontrollen innerhalb des Schengenraumes.

Zweitens wird der Einsatz von Kontaktnachverfolgungs-Apps zur Verhinderung einer weiteren Verbreitung des Coronavirus besprochen.

Darüber hinaus geht es um die Handhabung von Asylfragen in den EU-Ländern während der Krise sowie die Verlagerung krimineller Machenschaften aufgrund der Pandemie.

Die Minister werden dabei erörtern, welche zusätzliche Unterstützung die Behörden der EU-Länder möglicherweise benötigen, um darauf zu reagieren, und wie die Zusammenarbeit noch weiter verstärkt werden kann.

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