Coronavirus: Flachere Kurve, aber zwölftes Todesopfer in Oberösterreich

In Oberösterreich ist am Mittwoch eine leichte Abflachung der Infektionskurve beobachtet worden. Die Verdopplungszeit bei den Neuinfizierten hat von drei auf mehr als vier Tage zugenommen, teilte der Krisenstab des Landes am Nachmittag mit.

Er warnte aber gleichzeitig, dass das noch längst nicht reiche. Zudem wurde am Mittwoch der zwölfte Todesfall im Bundesland gemeldet.

Bei dem Toten handelt es sich laut einer Presseaussendung um einen 83-jährigen Mann mit schweren Vorerkrankungen. Er stammte aus dem Bezirk Eferding und starb im Krankenhaus Wels-Grieskirchen.

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Angesichts der etwas geringer steigenden Zahl der Neuinfektionen warnte der Krisenstab, dass die Verdopplungszeit noch deutlich länger werden müsse. Man solle daher die Beschränkungen und Maßnahmen weiter konsequent einhalten und – angesichts eines bevorstehenden Palmwochenendes mit frühlingshafter Wetterprognose – auf Ausflüge verzichten und auch in den städtischen Naherholungsbereichen größere Menschenansammlungen vermeiden.

Stand Mittwoch 15.00 Uhr zählte man in Oberösterreich 1.671 positiv getestete Infizierte. Abzüglich der bereits Genesenen und der zwölf Todesopfer waren aktuell 1.327 Landsleute erkrankt. 110 lagen auf Normal- und 30 auf Intensivstationen in Spitälern. Knapp 5.700 Menschen waren in Quarantäne.

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