Coronavirus: Frau hustete in US-Supermarkt auf frische Ware – Über 31.000 Euro Schaden

Einen Zwischenfall im Zusammenhang mit der Coronavirus-Epidemie hat einem Supermarkt im US-Bundesstaat Pennsylvania zugesetzt: Das Geschäft in dem Ort Hanover Township musste nach eigenen Angaben Produkte im Wert von rund 35.000 US-Dollar (rund 31.750 Euro) wegwerfen, nachdem eine Kundin am Mittwochnachmittag (Ortszeit) gezielt auf ausgelegte frische Waren gehustet habe.

Die Frau habe sich wohl einen sehr absurden Streich erlauben wollen, schrieb der Miteigentümer des Ladens, Joe Fasula, auf Facebook.

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„Wir hatten keine andere Wahl, als alle Produkte wegzuwerfen, mit denen sie in Kontakt kam.“ Es mache ihn krank, Essen wegzuwerfen. Es sei immer bedauerlich, wenn Lebensmittel verschwendet würden – umso mehr aber in Zeiten wie diesen, in denen sich viele Menschen um die Lebensmittelversorgung Sorgen machten.

Mehr als 15 Mitarbeiter seien mit der Aufräumaktion beschäftigt gewesen, erklärte Fasula weiter. „Obwohl wir nicht glauben, dass die Frau wirklich infiziert ist, werden alle Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, dass sie getestet wird.“ Der Supermarkt schaltete auch die Polizei ein. Die örtliche Dienststelle erklärte, die Frau sei in einem Krankenhaus auf ihren psychischen Zustand hin untersucht worden. Gegen sie werde Anzeige erstattet.

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