Coronavirus: Gastronomie, Hotellerie und Handel begrüßen Lockerungen

Die Gastronomie und Hotellerie sowie der Handel begrüßen die von der Regierung geplanten weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen ab 15. Juni.

„Die aktuellen Erleichterungen für Gastronomiebetriebe im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise sind ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Normalität“, so der Obmann des WKÖ-Fachverbandes Gastronomie, Mario Pulker, am Freitag in einer Aussendung.

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Die Sperrstunde wird ab Mitte Juni von 23.00 Uhr auf 01.00 Uhr früh verschoben, und neben der Aufhebung der maximalen Besucher-Anzahl an einem Tisch ist dann weiters die Maskenpflicht für Gäste aufgehoben. Auch Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der WKÖ-Hotellerie, begrüßt die Lockerungen: „Der Entfall des Mund-Nasen-Schutzes bedeutet für die Hotellerie einen nächsten wesentlichen Schritt in Richtung Normalität.“

Die FPÖ drängt auf weitere Lockerungen. „Die Sperrstunden-Schikane in der Gastronomie muss sofort zur Gänze aufgehoben werden. Ebenso muss die für alle Gastronomie-Mitarbeiter extrem belastende Maskenpflicht abgeschafft werden“, forderte der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann.

Die heimische Tourismuswirtschaft ist von der Coronakrise hart getroffen, zweieinhalb Monate waren coronabedingt keine Übernachtungen erlaubt. Die Auslastung in den kommenden Tagen und Wochen ist je nach Standort höchst unterschiedlich. Die Hälfte der Beherbergungsbetriebe benötigt für einen gewinnbringenden Geschäftsbetrieb zumindest 81 Prozent der „Vor-Corona“-Umsätze, geht aus der Analyse der KMU Forschung Austria von über 3.200 Jahresabschlüssen hervor.

WKÖ-Handelsobmann Peter Buchmüller erwartet sich durch die Aufhebung der Maskenpflicht mehr Kundenfrequenz. Ohne Maske würden „die Menschen wieder mehr Lust aufs Einkaufen verspüren und in die Geschäfte kommen“.

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