Coronavirus: Italien lockert Ausgangssperre für Kinder

Unter wachsendem Druck der Öffentlichkeit hat die italienische Regierung eine Auflockerung der Ausgangssperre für Kinder beschlossen.

Nach Appellen von Eltern, Lehrern und Kinderärzten beschloss das Innenministerium, dass Spaziergänge von Kindern in Begleitung eines Elternteils möglich sind, sofern sie nahe der eigenen Wohnung stattfinden. Sportliche Aktivitäten sind nicht erlaubt.

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Seit dem 5. März gehen die Kinder in Italien nicht mehr in die Schule. Eine Wiederaufnahme des Unterrichts ist vorerst nicht in Sicht. Die Regierung will die bis zum kommenden Freitag (3. April) angeordnete Schließung der Schulen verlängern.

Die italienische Regierung überlegt inzwischen eine Verlängerung des Lockdowns. Die Maßnahmen könnten per Verordnung bis 4. Mai verlängert werden, hieß es in Regierungskreisen.

In Italien ist am Dienstag die Zahl der Coronavirus-Todesopfer erneut gestiegen. Jene der Neuinfizierten blieb stabil, was Experten optimistisch stimmt. Die Zahl der Coronavirus-Toten kletterte innerhalb von 24 Stunden um 837 auf insgesamt 12.428 Opfer. Dieses Plus lag über dem Zuwachs der vergangenen drei Tage, teilte der Zivilschutz mit.

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