Coronavirus: „Kein Bedarf“ an Fußgängerstraßen in Graz

Das Sperren von Grazer Straßen und die Öffnung dieser Verkehrswege für Fußgänger ist in der steirischen Landeshauptstadt nicht in Sicht.

Aus dem Büro von Verkehrsstadträtin Elke Kahr (KPÖ) hieß es am Freitag, dass kein Bedarf gesehen werde.

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Doch bei manchen untergeordneten Straßenzügen, bei denen „rekreativer Bedarf“ wie Joggen oder Spazierengehen bestehen könnte, schaue man sich die Lage an.

Fraglich sei aber, ob eine derartige Maßnahme bis zum Osterwochenende überhaupt machbar ist – und ob es überhaupt erwünscht sei, denn es könnte ein falsches Signal aussenden.

Der Appell laute nach wie vor: zu Hause bleiben. Deshalb sei man mit dem Krisenstab noch in Abstimmung. Bereits vor Tagen für den Verkehr gesperrt wurde die Schlögelgasse, um den Kaiser-Josef-Markt erweitern zu können.

Die im Parlament eingebrachte StVO-Novelle sei zwar gut gemeint, aber kompliziert und in kurzer Frist schwer umsetzbar, hieß es weiter aus dem Büro Kahr. Zudem sei die Novelle eher auf Wien zugeschnitten, wo infolge der Schließung der Bundesgärten nach Alternativen gesucht werde. In Graz sind die Parkanlagen dagegen nicht gesperrt, weshalb dort auch Jogger und Radfahrer trotz der Coronavirus-Beschränkungen Frischluft schnuppern dürfen.

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